Weihnachten, Sylvester und eine kleine Reise

Wie feiert man wohl Weihnachten in Bolivien?
Ganz einfach!…
Es wird gefeiert vom 23.12 bis zum ca. 06.01! Dabei hat die Karaokebar in unserem Dorf jeden Abend offen, es wird durchgehend Khirusilla getrunken und getanzt, getanzt, getanzt!!! Es gibt mehrere Tanzgruppen, denen man sich anschließen kann und die den ganzen Tag durchs Dorf tanzen. Wenn sich dann 2 Gruppen begegnen, versucht man die andere Gruppe mit Rufen und Singen zu übertönen. Wir haben bei den Authenticos mitgetanzt und das war ungefähr das Coolste überhaupt! Wir waren eine Riesengruppe und haben so lustig getanzt. Man tanzt dann auch in andere Häuser rein und bekommt dafür was zu trinken. Am 24. selbst, ist nicht viel los. Es wird mit einem Kater den ganzen Tag gekocht und um 12:00 Uhr in der Nacht gibt es dann Weihnachtsessen und Geschenke. Die nächsten Tage geht es dann immer so weiter…
Sylvester habe ich leider nicht im Dorf verbracht, obwohl alle gesagt haben, das soll man unbedingt tun, weil es großartig sein soll. Wir haben aber am 28. unsere Reise angetreten und der deshalb Sylvester in La Paz gefeiert. Aber zunächst einmal haben wir uns in La Paz die Inkerstätte Tiwanaku angeschaut. Das war ziemlich witzig, denn unser Guide hat uns immer erst alles auf Spanisch und dann auf Englisch erzählt. Leider haben wir in beiden Sprachen kein einziges Wort verstanden, weil er so krass genuschelt 😀

Sylvester haben wir dann wirklich schön auf der skybar von unserem Hostel in La Paz gefeiert. Wir konnten die ganze Stadt sehen und überall war ein Feuerwerk!

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Frohes neues Jahr an dieser Stelle an alle meine Lieben, bei denen ich mich leider nicht melden konnte, da ich mein Handy leider nicht auf Reisen dabei hatte❤️

Am 02.01 sind wir dann nach Rurrenabaque, in den Dschungel, geflogen. Da haben wir uns ein hübsches Hostel am Amazonas gesucht und eine Nacht da geschlafen.

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Am nächsten Tag sind wir dann 3 Stunden mit dem Jeep in die Pampa gefahren und dann noch 2 Stunden mit dem Boot bis zu unserem Camp, wo wir 2 Tage übernachtet haben.

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Wir haben dann im Dschungel Aligatore und Affen gesehen, sind mit Rosa Delfinen geschwommen und haben Piranhas gefischt und die auch später gegessen. Außerdem haben wir uns den Sonnenauf- und Untergang angeschaut und Anacondas gesucht. Die Tour war echt cool aber leider sehr touristisch. Die zweite Dschungeltour war dann irgendwie noch mehr im Dschungel! Das waren nur wir 7 Mädels, unser Guide und die Köchin mitten im Nirgendwo! Wir sind dann 3 Stunden am einen Tag, eine in der Nacht und 3 Stunden am nächsten Tag gewandert. Das war sau anstrengend aber auch super interessant! Wir haben super viele Tiere gesehen und ne Kakaopflanze probiert und aus einer Liane Wasser getrunken.

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Nach unseren Dschungeltouren sind wir dann auf die Isla del Sol gefahren und ab dann war ich leider krank und musste den Urlaub abbrechen. Jetzt bin ich wieder in Sucre und kuriere mich aus.

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Einsatzwechsel und vollgepackte Wochenenden

Jaa, liebe Leute…. Entschuldigt bitte, dass ich so lange nichts von mir hab hören lassen aber ich hatte entweder wenig oder kein Internet oder wirklich keine Zeit dafür. Dafür aber jetzt einen langen Eintrag 🙂

Also… ich habe noch mal den Einsatzort gewechselt und bin jetzt in Sopachuy stationiert; davon hatte ich schon im vorherigen Eintrag erzählt. Ich bin jetzt 5 Stunden Flotafahrt von Sucre entfernt aber das geht auch schnell, wenn man sich aufs Internet freut. Hier bin ich jetzt seit 1 ½ Monaten und wurde eigentlich ziemlich gut aufgenommen. Ich wohne zusammen mit Miri, Josi und Eri bei einer Gastfamilie mit 3 Kindern und vielen Hunden, Katzen, Hühnern, einem Papagei und einer Schildkröte. Die Gastfamilie ist echt super nett und irgendwie gefällt mir das auch in ner Familie zu wohnen und noch nicht so auf sich selbst gestellt zu sein. Hier im Dorf wohnen auch noch 2 andere Deutsche Mädels, Veronika und Judith, die aber mit einer anderen Organisation hierhin gekommen sind.

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Ich arbeite jetzt morgens im Kindergarten. Da gibt es eine 1. Klasse und zwei 2. Klassen, also auch 3 verschiedene Professoras, die alle super lieb sind und mit denen ich mich großartig verstehe. Nachmittags darf ich dann in der Alcaldía, das Bürgerhaus, helfen. Carlos, der Verantwortliche für mich hat mich am Anfang jeden Tag in einem anderem Büro vorgestellt, wo ich helfen konnte. Mittlerweile such ich mir meine Arbeit immer selber, leider gabs im letzten Monat nicht allzu viel zu tun.

Am 29.10 habe ich mit Leuten aus der Alcaldía Fackeln gebastelt, weil wir abends durch das Dorf desfiliert sind. Also am nächsten war der 433. Geburtstag von Sopachuy und deshalb sind wir am Abend vorher, vergleichbar mit Sankt Martin, durch das Dorf mit Musik und den Fackeln gelaufen.

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Am nächsten Morgen dann das Gleiche nochmal aber in schicker Kleidung und ohne Fackeln. Alle hatten eine weiße Bluse und eine schwarze Hose an 😀

Nun zu Todos Santos…. Das ist ein Fest zu Allerheiligen, nur wird es hier sehr seeeehhhrr groß gefeiert. Das war am Wochenende vom 31.10-3.11 und war sehr anstrengend 😀 Der Freitag war nicht so spannend, denn ich war morgens ganz normal arbeiten und als ich mittags in die Alcaldía gegangen bin, haben die mir gesagt, ich müsse heute natürlich nicht arbeiten, da ja Todos Santos ist. Natürlich, klar, ganz selbstverständlich! Naja, dann bin ich nach Hause und hab den restlichen Tag Game of Thrones geschaut 😀 Samstag haben wir ne leckere Quiche gemacht mit Gemüse-Käse Füllung und zum Nachtisch gabs Vanillepudding, den Miri noch aus Deutschland mitgebracht hatte…mmmhhh was ne Leckerei!! Abends sind wir dann mit den beiden anderen Deutschen auf den Friedhof gegangen, denn das macht man so. Dort wird eine Rede gehalten und dann werden alle Namen der Verstorbenen vorgelesen, die seit dem letzten Todos Santos gestorben sind. Danach sind Josi und Ich noch mit zu Vero und Judith, weil Vero Geburtstag hatte und es gab Brownies, Mousse au Chocolat und Kratzeis. Dann sind wir nochmal auf den Friedhof, weil wir gehört haben, da solle die Party abgehen aber im Endeffekt haben wir nur noch nen Schluck Chicha getrunken und sind dann nach Hause. Auf dem Weg sind wir soo nass geworden, dass wir in jede Pfütze reingesprungen sind und pitsche-patschenass waren, als wir dann zu Hause angekommen sind 😀 Am Sonntag sind wir dann um 9 Uhr los in die Messe, wo nochmal das Gleiche, wie am Vorabend auf dem Friedhof vorgelesen wurde. Danach gehen alle von Haus zu Haus, wo jemand verstorben ist, betet für den Jenigen und bekommt dafür dann Essen und Trinken. Fast immer bekommt man Chicha und manchmal auch Kirusilla, ungefähr wie Quittenschnaps, oder Leche de Tigre, das ist Milch mit Whiskey. Dann bekommt man immer noch ganz viel Gebäck aber das sammelt man in einer Tüte und nimmt es mit nach Hause. Wenn man das in jedem Haus immer schön alles mitmacht ist man schon mal um 12 Uhr mittags so voll, dass man nur noch schlafen kann 😀 Am Montag war dann Feiertag, wahrscheinlich damit alle ausnüchtern können und niemand betrunken zur Arbeit kommt. Wir sind auch einfach nur zum Fluss gegangen und haben uns ausgeruht.

Das Wochenende darauf vom 7.11-9.11 haben wir unsere Freunde in Monteagudo besucht. Oh Mann, das war mal ein Trip 😀 Erst sind wir nach Tomina gefahren und haben uns da mit Mara und Volkan getroffen und mussten vier Stunden auf die Flota nach Monteagudo warten. Dann sind wir noch 5 Stunden nach Monteagudo gefahren und mitten in der Nacht angekommen, sehr zur Freude unserer Freunde, die uns nämlich an der Flota um 3 Uhr nachts abholen mussten. Dann haben wir uns nur noch schlafen gelegt, leider auf dem Küchenboden, da Maddy, Hannah und Manu leider nicht genügend Plätze für Besucher haben. Also eine super gemütliche Nacht!…Nicht! Am nächsten Tag hatte Maddy dann Geburtstag, wir haben Kartoffel- und Nudelsalat gemacht und abends kamen noch andere Deutsche dazu und wir haben sehr gut gefeiert 😀 Am nächsten Tag waren wir alle ziemlich fertig und dazu kommt, dass Monteagudo nur noch ca. 1000 Meter hoch liegt und deshalb extremst heiß ist. Abends um 7 sind wieder dann wieder aufgebrochen nach Tomina und sind da so um 12 in der Nacht angekommen. Die nächste Flota nach Sopachuy kam aber leider erst am nächsten Morgen um 10, also wollten wir mit irgendeiner Mitfahrgelegenheit mit aber es kam natürlich nichts! Nachdem wir dann in einem Hostel nachgefragt haben, ob wir vielleicht für ganz wenig Geld in deren Eingangsbereich auf Sesseln schlafen können, die das aber natürlich abgelehnt haben, mussten wir dann vor einer 20-mann starken Gruppe von Betrunkener flüchten und sind in einem Baustellenhaus gelandet, wo nur Wände existieren. Nach kurzem Adrenalinschub und Übermüdung haben wir uns dann entschlossen uns in dem Haus etwas auszuruhen und haben Handtücher auf den Boden gelegt, Schlafsäcke als Kissen benutzt und uns mit einem zugedeckt. Um ca. 4 Uhr morgens sind wir dann davon aufgewacht, dass uns ein Mann mit einem Handylicht beleuchtet hat. Wahrscheinlich war das der Hausbesitzer und wahrscheinlich hatte der viel mehr Angst vor uns als wir davor, dass er die Polizei holt. Der ist nämlich ganz schnell wieder abgehauen. Wir allerdings dann auch, denn wir hatten schon etwas Schiss. Dann war es arschkalt und wir haben uns überlegt wenigstens ein bisschen zu laufen, denn wenn irgendwas nach Sopachuy fährt, dann sowieso diesen Weg. Irgendwann hat uns dann auch jemand mitgenommen und fast bis vor die Haustür gebracht, wo wir dann zu Hause einfach nur noch ins Bett gefallen sind.

Heimweh und Besuch bei den Sopachen

Sooo, jetzt komm ich doch endlich mal wieder dazu was zu schreiben…

Knorke Leaf ist nun weg und ein großartiges Kunstwerk hinterlassen 🙂

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Ja vor 2 Wochen waren wir in Sopachuy, ein Dorf ca. 45 min. entfernt. Da haben wir Freunde von uns, 2 andere Freiwillige, besucht und mit denen zusammen Lasagne und Pizza gemacht. Die vegetarische Lasagne mussten wir leider mit Spaghetti machen, weil nicht genug Platten da waren. Hat aber trotzdem super geschmeckt! Die haben eine Schilkröte und Hunde- und Katzenbabys als Haustiere. Ja nach dem Essen waren wir dann noch im Fluss baden und dann sind wir auch leider schon wieder nach Hause gefahren.IMG_7821 IMG_7822 IMG_7823 IMG_7825

IMG_7835 IMG_7841 IMG_7843 IMG_7845 IMG_7849 IMG_7850Das ist übrigens Arturo, unser Mentor 🙂

Ja und jetzt hängen wir schon seit 1 1/2 Wochen in Sucre rum, weil wir uns um unser Visum kümmern müssen…

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Da haben wir abends auf der Plaza Hip-Hopern beim Tanzen zugeschaut…

Am Mittwoch haben wir Rollstuhlfahrern bei einer Demo geholfen 🙂

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Letzte Woche hatte ich viel mit Heimweh zu kämpfen und war schon davon überzeugt, dass ich abbrechen werde. Meine Arbeit hat mir nicht so gut gefallen und wie gesagt, das Heimweh ist halt echt schlimm 😦 Aber ich hab jetzt noch ein paar Gespräche geführt mit verschiedenen Leuten und habe mich jetzt doch dazu entschlossen hier zu bleiben 🙂

Am Freitag durfte ich mal ein kleines Stück auf Pedros Motorad fahren. Natürlich nur ganz langsam und mit festhalten 😀

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Donde el cielo esta azul y el sol besa la luna

Mittlerweile bin ich gut in Alcalá angekommen und habe mich recht gut eingewöhnt. Der Arbeitsablauf ist noch etwas holprig, da ich viel tauschen musste, um nicht mehr so viel in der Kinder Benjita arbeiten zu müssen. Doch allmählich pendelt sich ein geregelter Tagesablauf ein und das ist wahrscheinlich auch gut so J Heimweh habe ich etwas weniger aber es ist trotzdem noch da und macht mir den Alltag hier manchmal sehr schwierig.

Am 16. September war in der Schule fería de comida, das Fest des Essens und jede Klasse hatte etwas zubereitet, was sie vor dem jeweiligen Klassenraum verkauft haben. Man konnte also überall Einiges probieren und das haben wir uns natürlich nicht entgehen lassen.

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Das ist übrigens Ricardo, DER Eventmanager von Alcalá. Der Typ ist soo cool! Der ist bei jedem Fest dabei und hält meistens die Reden, wenn es nicht unser Gastvater Don Roger macht.

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Am nächsten Tag haben wir in der Benjita Dilans Geburtstag gefeiert und es gab ne riesen Torte 😀 Irgendwie erzähl ich nur vom Essen aber bei den Festen hier wird halt auch meistens gegessen.

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Venera und ich haben jetzt für Donnerstag eine neue Arbeitsstelle. Carlos&Reina, zwei Geschwister, die das Usher-Syndrom haben. Das bedeutet, dass beide taubstumm sind. Dazu kommt bei beiden noch eine multiple Behinderung und eine Lernbehinderung bei Reina. Außerdem werden beide langsam blind. Mit den beiden versuchen wir einfach ein bisschen abzuhängen, weil sie sehr außerhalb wohnen und sich über jeglichen Besuch freuen. Das ist ein Projekt das mir sehr gut gefällt, weil ich das Gefühl wenigstens ein bisschen helfen zu können.

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Am Wochenende vom 19.-21. War der Geburtstag von Alcalá und es gab Reden, Paraden und mal wieder ganz viel Essen 😀

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Das darauffolgende Wochenende hat uns mein Profe aus Kaspicancha mit nach Padilla genommen. Das ist ein Nachbardorf von Alcalá und etwas größer, sodass es doch Einiges mehr zum Kaufen dort gibt.

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Der Fahrer ist Luciano, mein Profe, ein lieber Kerl mit einem ziemlich lauten Organ 😀

Letzte Woche Montag war mal wieder ein Fest in der Schule, nämlich el dia del estudiante; der Tag des Schülers. Das Ganze läuft dann so ab, dass es erst in jeder Klasse eine von den Lehrern bezahlte Riesentorte gibt und sich danach alle Lehrer den restlichen Tag in der Sporthalle zum Affen machen. Für das Colegio, also die weiterführende Schule sind dann am Abend nur in der Sporthalle die Tänze der Lehrer, ohne Torte also 😀

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Jetzt am Wochenende waren wir mal wieder in Sucre, da Volkan und Mara aus meinem Dorf Geburtstag hatten. Volkan hat dann am Samstag ne dicke Torte bekommen und mit Mara waren wir am Sonntag auf dem Aussichtspunkt, die Recoletta, frühstücken.

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Übrigens ist seit ein paar Tagen eine Künstlerin aus La Paz hier bei uns und bemalt eine Wand auf der Plaza und eine Wand in der Schule. Die macht echt richtig geile Sachen und ist super cool! Knorke Leaf, falls das jemand mal googeln will!

Naechste Woche dann wieder mehr, wenn ich besseres Internet habe… Besos

Gerade habe ich ein Paket aus Deutschland bekommen und habe mich riesig darüber gefreut! Vielen Dank Oma für die Kette, vielen Dank andere Oma für den Kuchen und vielen Dank Mama und Papa für das Lebkuchenherz, das T-shirt und die Briefe!

Virgen de Guadalupe

Dieses Wochenende sind wir in Alcalá und alle Anderen von den weltwärts-Leuten sind auch da 🙂

Gestern hat die Virgen de Guadalupe hier angefangen. Das ist das größte Fest hier in Sucre und es ist ein bisschen wie Karneval bei uns in Deutschland. Ca. jedes Dorf um Sucre herum hat seine eigene Gruppe, die mitzieht und tanzt. Es werden halt nur kein Süßigkeiten geworfen und keine schlechten Karnevalslieder gesungen, sondern traditionelle Lieder der einzelnen Dörfer.

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Alcalá war auch dabei und hat die Tänze aufgeführt, die wir ne Woche lang jeden Abend bei uns auf der Plaza gesehen haben 🙂

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Heute geht es dann weiter und die Bolivianer meinten, dass Samstags noch viel mehr abgeht 🙂

Nächste Woche steht dann der Geburtstag von Alcalá an und da soll nochmal ein großes Fest stattfinden…

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das ist der Kindergarten, indem ich arbeite. Wenn es hochkommt sind da 8 Kinder und immer 2 Betreuerinnen. Also irgendwie fühl ich mich da ein bisschen unterfordert aber die Kinder sind halt echt süß 🙂

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Hier war ich mit Venera und Mara in Mulacancha, weil ich an dem Tag leider nichts zu tun hatte 😀

Schöne neue Welt

Liebe Leute,

am Montag bin ich in Alcalá angekommen und fühle mich bis jetzt sehr wohl! ich wohne hier zusammen mit Venera, Mara und Franzi in einem 4-Bett-Zimmer im Hostel direkt an der Plaza 🙂

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Wir haben hier eine eigene Küche, was das Vegetarier Dasein viel einfacher macht, da die Bolivianer sehr viel Fleisch essen und man, wenn man sagt, dass man Vegetarier ist, trotzdem Hühnchen bekommt. Wir kochen hier sehr gerne und probieren immer wieder neue Sachen aus… Am Liebsten machen wir uns aber Hamburgesas, mit Tomate, Ei, Zwiebeln und Mayo/Ketchup. Das geht einfach und schnell und schmeckt uns Allen ausgezeichnet!

IMG_6972 IMG_6959 IMG_7052 IMG_6961IMG_6970Mara macht mir jeden Tag eine neue Frisur! Das war die Erste…

Vorgestern haben wir einen Tanzwettbewerb gesehen…

IMG_7003 IMG_7013 IMG_7021Volkan, ein Freiwilliger von uns durfte auch mal ran.

Ich arbeite Montags und Dienstags im Kindergarten, Mittwochs und Freitags in Kaspicancha (ein Außendorf) und Donnerstags würde ich sehr gerne im Krankenhaus arbeiten aber das muss unser Gastvater Don Roger erst abklären.

IMG_6979eins der Kinder aus dem Kindergarten 🙂

Venera und ich spielen hier wenn ich du wäre…

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Endlich geht die Reise weiter

Ich habe jetzt endlich einen neuen Einsatzort und zwar in Alcala. Heute fahre ich dorthin und werde da die nächsten 4 Monate verbringen. In Alcala warten schon Mara, Venera, Volkan und Franzi auf mich und ich freu mich schon auf die vier. Wir können dort selber kochen und das find ich echt super, weil wir dann selber entscheiden können, was wir essen 🙂
Alcala ist ca. 4 stunden von Sucre entfernt und deshalb wird es hoffentlich kein Problem sein, hier mal öfter hinzukommen.
So, ich pack mal meinen Koffer fertig, weil es geht ja gleich schon los.
Ich freu mich!

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Ich hab mir übrigens noch ein Tattoo stechen lassen, hier in Sucre 😀
Aber das ist jetzt erstmal das Letzte!

Sucre-la ciudad mas bonita

Am Freitag bin ich nach Sucre geflogen und freu mich sehr hier zu sein. Erstens ist es echt schön die anderen Freiwilligen hier zu sehen und zweitens ist Sucre einfach die bisher schönste Stadt hier, wie ich finde. Mir gehts auch schon was besser hier aber das Atmen fällt mir doch noch schwer. Außerdem vermiss ich Larissa und Jakob schon aber die beiden seh ich ja schon bald hier in Sucre wieder.

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Gestern hab ich mir ein neues Tattoo stechen lassen und war mit Maddy und Venera Kuchen essen 🙂

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Aus Sucre folgen noch mehr Berichte, denn ich hab ein paar Wanderungen vor 🙂

Ciao, bonita Isla del Sol

Heute ist es soweit und ich werde die Insel verlassen. Ich bin jetzt in Copacabana angekommen und frühstücke erstmal. Auf der Lanchafahrt hierhin hat der Fahrer einfach mal ganz cool mit den Füßen gelenkt 😳

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Vorgestern haben wir die Insel weiter erkundet und Yumani gesehen. Mir fällt auf, dass ich mal wieder viel mehr Tierfotos als Landschaftsfotos geschossen habe 😂

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Wäsche aufhängen bei Regen sieht übrigens so aus:

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Gestern durfte ich den Zahnärzten in der Schule zuschauen und danach auch ein bisschen helfen👍

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Abends haben wir dann ein Lagerfeuer gemacht und Stockbrot mit Salsa, und Kartoffeln mit Käse gegessen.

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Gleich gehts dann nach La Paz und da melde ich mich wieder 😉
Hasta Luego

4000 meter hoch sind kein Kinderspiel

Wir sind jetzt genau seit einer Woche auf der Insel und leider vertrage ich die Höhe nicht. Ich habe ständig Kopfschmerzen und mir ist schwindelig und das Atmen fällt mir sehr schwer :-/
Die Insel an sich ist aber wunderschön und ich würde auch gerne hier bleiben, wenns mir besser gehen würde…

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Holzfällen waren wir auch schon und die Haare hab ich mir in La Paz gefärbt 😀

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Am Mittwoch werde ich vorraussichtlich die Insel verlassen und dann in die Nähe von Sucre kommen, ich hoffe mir gehts dann besser und ich kann das Jahr genießen. So lange ih auf der Insel bin habe ich leider kein Internet um hier weiter zu schreiben, ich hoffe bald kann ich hier wieder öfter Einblicke verschaffen 😉
Bis dahin Hasta Pronto